Femke
Friesen hatten schon immer einen festen Platz in unserem Herzen. Ihre Ausstrahlung, ihre Bewegungen und ihre besondere Art haben uns schon lange fasziniert. Irgendwann kam der Tag, an dem ich Femkes Verkaufsanzeige entdeckte.
Femke selbst ist eine wahre Futtervernichtungseinheit – mit einem rassetypischen Dickkopf, den wohl jeder Friesenbesitzer kennt.
Sie war eine schwere Entscheidung. Eine tragende Friesenstute wurde für uns zum Neuanfang, nachdem wir Haytham in Deutschland zurücklassen mussten. Welch Ironie, dass sie uns ausgerechnet einen Sohn schenkte.

Dominik
Ein echter Friesenjunge in Ungarn. Keine Kabel, keine Dachrinne und vor allem Matala sind vor ihm sicher. Er ist ein echter Hingucker – und er weiß das inzwischen ganz genau.
Emira
Emira ist das Bild einer Araberstute: trockener Kopf, kompakter Körper und doch diese elegante Leichtigkeit. Meine Tochter verliebte sich vom ersten Tag an in sie und saß schon mit sieben Jahren auf ihrem Rücken – nicht zum Reiten, sondern einfach aus Freundschaft.
Als Emira zu uns kam, trug sie nach einem Kieferbruch noch ihre „Zahnspange“. Später verletzte sie sich auch noch schwer am Bein. Mehr als einmal dachte ich, dass der vernünftigste Weg wäre, sie zu verkaufen. Finanziell wäre das sicher die klügere Entscheidung gewesen.
Aber Tja … sie hat gewonnen. Heute trägt sie die Zukunft unserer kleinen Herde in ihrem Bauch.

ÜEI
Egal ob Hengst oder Stute – für uns bist du jetzt schon etwas ganz Besonderes. Wir freuen uns darauf, dich bald begrüßen zu dürfen.
Matala
Unser Elfenpony verzaubert auf ihre ganz eigene Art. Sie ist die letzte Tochter unserer Mahhifha. Zart und fein wirkt sie, als käme sie aus einer anderen Welt.
Mit Dominik hat sie es gerade nicht leicht – mit seinen fünf Monaten ist er inzwischen fast größer als sie mit ihren dreizehn. So kann man sich unsere kleine Zaubermaus ungefähr vorstellen.
Am liebsten würde man sie mit ins Wohnzimmer nehmen. Ich bin sehr gespannt, wohin ihre Reise sie führen wird.

Vaiana
Die große, dreijährige Schwester von Matala. Körperbau wie ihre Mama: schlank, schnell, mit dem typischen trockenen Araberkopf und jeder Menge Ausstrahlung. „Black Beauty“ auf arabisch.
Eigentlich gehört sie auf eine Showbühne. Rampenlicht, Musik und Applaus würden ihr bestimmt gefallen. Schweif hoch, Kopf hoch – und los geht’s.

Unsere ehemaligen Wegbegleiter
Sultan
Mit ihm fing alles an – eine Entscheidung, die ich mein Leben lang nicht bereut habe.
Eigentlich hat er damals mich ausgesucht. Genau so muss eine echte Bindung sein.
Wir haben Pensionen, Reitanlagen, Distanzritte, Training, Stürze und unzählige Tierarztbesuche erlebt. Jahr für Jahr sind wir gemeinsam gegangen und immer wieder zusammen nach Hause gekommen.
Zum Schluss übernahm der alte Herr noch eine ganz besondere Aufgabe: Er kümmerte sich um unsere Fohlen. Dabei spielte er selbst noch immer gerne und wurde nie wirklich erwachsen.
Sein Sattel und seine Trense sind geblieben. Manchmal fühlt es sich an, als wäre er nach all den Jahren noch hier. Und hätte er wählen können, hätte er sich wohl genauso entschieden. Denn jedes Mal, wenn ich den Stall betrat, hörte ich sein vertrautes Wiehern.

Inya & Asinoe
Wie Pech und Schwefel – so kauften wir die beiden damals zusammen. Black and White. Teufelchen und Engel.
Mit ihnen begann unser Weg in die Zucht. Unsere ersten Erfahrungen mit Fohlen verdanken wir diesen beiden großartigen Stuten.
Jede von ihnen hat uns geprägt. Ohne Inya und Asinoe wären wir heute nicht dort, wo wir sind.


Gazhal
Als ich Sultan kaufte, lernte ich seinen Vater kennen. Schon damals dachte ich: Was für ein beeindruckender Hengst.
Viele Jahre später musste seine Züchterin ihn schweren Herzens abgeben. So kam Gazhal mit sechzehn Jahren noch einmal zu uns.
Damit er seinen Lebensabend in Ruhe genießen konnte, durfte er als Wallach gemeinsam mit seiner heißgeliebten Reitbeteiligung noch viele schöne Jahre verbringen.
Luna
Tochter von Inya. Eigentlich sollte sie gemeinsam mit Sultan alt werden. Doch das Leben hatte andere Pläne.
Viel zu früh wurde uns diese außergewöhnliche Stute genommen. Bis heute kann ich ihren Verlust nicht ganz begreifen und frage mich immer wieder: Warum?
Luna war nachtschwarz, mit einem bläulichen Schimmer im Fell. Temperamentvoll und doch unglaublich elegant – jede Bewegung wirkte wie fließendes Wasser. Man hatte oft das Gefühl, ihre Hufe würden den Boden kaum berühren.
Und dann waren da ihre Augen. Ihr Blick war, als wäre die Welt nur für sie erschaffen worden.
Was für ein Geschenk, dass ich so viele Jahre mit ihr verbringen durfte.

Noe
Sie war die Tochter von Asinoe und hatte nichts als Unfug im Kopf – auf eine äußerst charmante Weise. Wie eine Schüssel Quark im Wäschetrockner.
Nach ihrem Verkauf war die Ruhe im Stall fast nicht zu ertragen.

Shetty Winny Puh
Was für ein Kämpfer. So lernten wir ihn kennen – und so lebte er auch.
Ein Pony so hübsch und so liebenswert. Für meine Tochter war er der Deckel auf den Topf. Von dem alten Herrn lernte sie unglaublich viel.
Shettys haben ihren ganz eigenen Kopf und ihre eigene kleine Welt. Wenn man daran teilhaben darf, ist das ein echtes Geschenk.

Shetty Max
Sein Name war Programm. Max war um keine Antwort und um keine Ausrede verlegen. Zaun unten durch oder oben drüber – warum auch laufen, wenn man klettern kann?
Eigentlich wollte er gar nicht auf dieser Seite stehen. Er war ein ehemaliges Kutschpony, das Menschen durchschaute und kleine Kinder liebte.

Haflingerdame Wicky
Was Wicky für uns war, kann man kaum in Worte fassen. Bis zum Schluss lief sie meiner Tochter zuliebe an ihrer Seite. Eine gute Seele mit einem Herz aus Gold..

Haytham
Der verlorene Sohn. Der Traum vom Hengst, der am Umzug zerbrach.
Was für ein Gentleman. Was für ein Kindskopf.
Gemeinsam mit Emira wurde er groß. Er konnte mit den Stuten laufen und war einfach ein Goldstück – zumindest für unsere Familie.
Wer weiß… vielleicht kreuzen sich unsere Wege eines Tages doch noch einmal.

Morena
Sie war nur kurz Teil unserer Familie und blieb doch tief in unseren Herzen. Eine Powerfrau – ohne Wenn und Aber.

Mahhifha
Untouchable Queen und Mutter. Sie brauchte den Menschen nicht..
Ich aber sie. Ihre weisen Augen und die Ruhe, Geborgenheit die diese einmalige Mutterstute ausstrahlte suchte ihres gleichen.
Wir bedanken uns für deine Kinder und die Spuren die du in unseren Herzen hinterlassen hast. Bis zum Ende…


Hazel
Nach Singapur ausgewandert. Eine Dynamitstange in Rot.
Ich werde nie vergessen, wie sie über das Weidetor sprang, halb im Purzelbaum landete und aufstand, als wäre nichts gewesen.
Viel Erfolg im Sport, mein Mädchen..

Minou
Sie hat in Ungarn eine wunderbare Familie gefunden. Ich bin sicher, dass sie für ihre neue Chefin eine großartige Partnerin sein wird.
Ich freue mich darauf, ihren gemeinsamen Weg weiterzuverfolgen.
